Die Familie im Trockenen wissen - dank Risikolebensversicherung
Über den eigenen Tod nachzudenken, ist unangenehm. Aber gerade, wenn man eine Familie hat, ist es wichtig. Diese sollte nämlich für den Todesfall finanziell abgesichert werden.
Ausreichend hohe Versicherungssumme
Hierfür ist eine Lebensversicherung eine gute Möglichkeit. Mit einer solchen erhalten die in der Police bestimmten Personen einen festgeschriebenen Betrag. Die Summe ist dabei frei wählbar und sollte sich mindestens nach dem Bedarf ausrichten. Dabei ist zum Beispiel zu berücksichtigen, inwieweit der Partner oder die Partnerin selbst ein ausreichendes Einkommen hat. Ist ein Einkommen gering oder gar nicht vorhanden, sollte das bei der Summe beachtet werden. Hier darf man sich von dem vielleicht hohen Betrag der Einmalzahlung nicht täuschen lassen: Dieses Geld muss dann eventuell als finanzielle Absicherung für das restliche Leben von Hinterbliebenen genügen.
Risikolebensversicherung statt Kapitallebensversicherung
Es gibt zwei Arten der Lebensversicherung: Dies sind die Risikolebensversicherung und die Kapitallebensversicherung. Bei Erstgenannter wird Geld nur bei einem eingetretenen Todesfall ausgezahlt. Tritt der Tod im abgesicherten Zeitraum nicht ein, verfällt das Geld. Anders sieht es bei Kapitallebensversicherungen aus. Sie stellen eine Mischung aus Todesfallschutz und Sparleistungen dar. Im Erlebensfall erhält der Versicherte deshalb eine Kapitalauszahlung. Auf den ersten Blick liest sich das attraktiv. Experten raten aber vehement davon ab. Enormen Kosten stehen in der Regel niedrige Renditen entgegen. Zum Jahr 2012 wird der staatlich festgelegte Garantiezins erneut abgesenkt, dieses Mal von 2,25 % auf 1,75 %. Kaum eine Versicherung übertrifft diese Mindestrendite. Verbraucherschützer empfehlen deshalb, den Todesfallschutz und Sparformen strikt zu trennen. Konkret heißt dies: Man soll mit einer Risikolebensversicherung die Familie absichern und für die Altersvorsorge renditeträchtigere Möglichkeiten ins Visier nehmen.
Korrekte Angaben sind wichtig
Die Höhe eines Tarifes hängt von mehreren Aspekten ab, welche bei Abschluss einer Risikolebensversicherung anzugeben sind. Hierzu gehören zum Beispiel Vorerkrankungen, die Frage nach dem Rauchen oder das Betreiben riskanter Sportarten. Es ist dringend zu empfehlen, das entsprechende Formular nach bestem Gewissen auszufüllen. Entdeckt die Versicherung nämlich falsche Angaben, kann sie eine Auszahlung verweigern.

